Nachhaltigkeit - was war das noch?

Wenn man im Netz danach sucht, gibt es einige Definitionen.

Einmal ist es die „längere Zeit anhaltende Wirkung“ oder „ein Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann“.

 

Klingt alles recht logisch. Doch haben wir vergessen, danach zu handeln. Die vielen tollen Angebote aus Werbung und Handel lassen es uns vergessen. Wir verbrauchen viel mehr, als notwendig. Das merken wir selbst immer wieder gern. Ist etwas kaputt... „bestell es neu“. Ist etwas aus der Mode gekommen... „bestell es neu“. Gibt es ein neues technisches Gerät... wird es bestellt. Egal zu welchem Preis. (was wir heute bereit sind zu bezahlen, für Dinge, die wir nicht brauchen und es trotzdem noch schaffen zu meckern, dass das Geld knapp sei. Ein Thema für sich.)

 

Es gab Zeiten, da haben wir privat einmal im Monat Müll weggefahren. Alte Kleidung, alte Möbel, Paketmüll, Geräte und anderes angesammeltes Zeug. Völlig verrückt. 644 kg Haushalts- und Sperrmüll produziert jede/r Bewohner/in pro Jahr (destatis.de)

 

Nun ist also die Nachhaltigkeit bei uns -den „Ottonormalverschmutzern“- angekommen.

Wir wandeln uns. Wir testen und probieren neues aus. Lassen uns drauf ein. Aber wie viel bleibt hängen? Sind alle Produkte so nachhaltig, wie sie versprechen? Und was ist der Preis?

Darauf sollte man genau achten. Wir selbst haben seit einiger Zeit im Bereich Ernährung umgestellt.

Es gibt schlichtweg keine industriell verarbeiteten Lebensmittel mehr. Und was soll man sagen. Gemüse, Reis, Salat und co sind preislich schon um einiges attraktiver, als der „normale“ Einkauf, den wir sonst getätigt haben. Mit „hier noch ein Joghurt, da noch was zum Naschen“. Wir kaufen viel weniger „Zeug“, haben viel weniger Müll und essen zudem wieder gesund.

 

Laut einer Studie auf statista.com meinen nur 51% der Befragten, dass sie mit ihrem Handeln Umweltprobleme angehen können. Da könnte sich die Katze in den Schwanz beißen. Wer ist Schuld, an zu viel Konsum und Müll? Der Kunde, der es kauft oder das Unternehmen, welches ihn anbietet?

 

Nun ja. Wir versuche mit unseren Reinigern in Glasflaschen einen Teil zur Nachhaltigkeit beizutragen. Twentyless ist unter Umständen für einige nicht die Endlösung, da sie ihre Reiniger selbst mischen mit Natron und Essig. Das bleibt jedem, wie er es mag. Wir wollten eine Lösung, die dem „Ottonormalverschmutzer“ hilft, nachhaltiger zu handeln und nicht den Geldbeutel plündert.

 

Wie siehst du das? Lass gern einen Kommentar da.

 

Bis dahin. Saubere Grüße

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